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04.12.16 18:58 Alter: 2 Monat(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport
Von: LAC Quelle Fürth

Starker Hallenauftakt beim Fürther Sprint-Cup mit zwei bayerischen Indoor-Rekorden

Bayerns Sprinter haben schon Anfang Dezember "ein Pfund drauf". Mit Felix Straub (LAC Quelle Fürth) und Katrin Fehm (SG Siemens Amberg) zeigten sich zwei amtierende Deutsche Meister beim Sprint-Cup des LAC Quelle Fürth bestens aufgelegt und holten den Sieg. Auf den Laufstrecken sorgte Katharina Trost (LG Rupertiwinkel) für einen Paukenschlag. Die Juniorin lief über 1000 Meter in 2:47,15 Minuten nicht nur Bayerischen U 23-Rekord, sondern verbesserte auch die Bestmarke bei den Frauen.


Das typische Fürther Sprint-Cup-Feeling kam am Samstag wieder auf der blauen Bahn in der Halle am Finkenschlag auf.

Triumphatoren: Katrin Fehm (rechts) zeigte bei ihrem souveränen Dreikampfsieg bei den Frauen schon eine enorm starke Frühform...

...während Felix Straub (Zweiter von rechts), hier eingerahmt zwischen Aleksandar Askovic (rechts) und Lucien Aubry (Zweiter von links) die Konkurrenz bei den Männern für sich entschied.

Katharina Trost schaffte einen Bayerischen Doppelrekord in der Halle über 1000 Meter.

Jonas Premru (Dritter von links) holte sich die Sprint-Kombination in der männlichen U 16.

Volle Konzentration hieß es bei den Jüngsten über 30 Meter fliegend. Alle Fotos: Theo Kiefner

Dem stand der 15-jährige Vincent Graiani (Kirchheimer SC) über 600 Meter fast in nichts nach. Er siegte in 1:26,14 Minuten und markierte ebenfalls eine neue bayerische Hallenbestmarke.

Vor gut zwei Wochen hatte das LAC Quelle Fürth den BLV Bayernstar in der Kategorie „Wettkampfwesen“ erhalten. Dies völlig zurecht. Nach zwölf Veranstaltungen in der zurückliegenden Saison war auch die "13" kein schlechtes Omen. Alles klappte und durch einen Griff in die Ausrichter-Trick-Kiste wurden auch jeweils die knapp 40 Läufe über 60 und 150 Meter schnell abgewickelt. „Wir haben zunächst alle Sprints komplett abgespeichert und während den 30 Meter fliegend in Ruhe ausgewertet. So waren wir sogar zehn Minuten früher mit der Veranstaltung durch“, meinte ein rundum zufriedener Wettkampfleiter Tim Höhnemann. Dieses Prozedere kam auch bei den Athleten gut an. Sie dankten es mit schnellen Zeiten.

 

Gesamtsieger Felix Straub war in allen drei Teildisziplinen mit 2,79, 6,98 und 16,25 Sekunden eine Klasse für sich. Daniel Hundt (LG Stadtwerke München; 2,95, 7.10, 16,74 Sekunden) und Lucien Aubry (LG Erlangen; 2,88, 7,07, 16,95Sekunden) kamen ihm noch am nächsten. Die schnellste Zeit über 60 Meter gelang Aleksandar Askovic (LG Augsburg) mit 6,97 Sekunden. Eine dabei erlittene Muskelverletzung zwang ihn jedoch danach zur Aufgabe.

 

Ähnliches Bild bei den Damen: Bayerns U 20-Hoffnung Katrin Fehm sprintete in 3,15, 7,49 und 17,86 Sekunden allen weit davon. Julia Riedl (LG Stadtwerke München; 3,26, 7,76, 18,58 Sekunden) und ihre erst 16-jährige Teamkollegin Louise Wieland (3,40, 7,95, 18,58 Sekunden) lagen in der Addition der 30 Meter fliegend, 60 und 150 Meter auf den nächsten Plätzen und wurden ebenfalls mit den Sachpreisen geehrt. Auf den 60 Metern blieben mit Emily Haupt (LAC Quelle Fürth; 7,95 Sekunden) und Svenja Pfetsch (SC Vöhringen; 7,98 Sekunden) zwei junge Nachwuchstalente aus der U 18 ebenfalls unter der Acht-Sekunden-Marke. In den vergangenen Jahren lag die Norm für die Deutschen Jugend Hallenmeisterschaft bei 7,95 Sekunden.

 

Im männlichen U 16-Nachwuchs gingen vier der ersten sechs Ränge an die Schüler der Elitesportschule Bertolt-Brecht in Nürnberg. Sportinternatsschüler Jonas Premru (SWC Regensburg) zeigte in 3,10 und 7,35 Sekunden sein Talent. Sein Trainingspartner im BLV Sprintstützpunkt, Joshua Unger (LAC Quelle Fürth), holte Silber in 3,20 und 7,36 Sekunden. Der Deutsche Weitsprungmeister der M15 Maxim Schreier (Tus Feuchtwangen) löste nach 3,08 und 7,57 Sekunden die Lichtschranken aus. Interessant auch die Ränge fünf und sechs: Mit 3,19 und 7,60 Sekunden lief sich Vincente Graiani (Kirchheimer SC) warm und stellte zwei Stunden später seinen Bayerischen Hallenrekord über 600 Meter der M 15 in 1:26.14 Minuten auf. „Und so stark wie Vincente auch im Dauerlauf schon ist, könnte ihm die Zukunft über 800 Meter gehören“, zeigte sich auch Landestrainer Jörg Stäcker von der Vielseitigkeit des jungen Oberbayern angetan. Ähnlich breit aufgestellt ist Deutschlands bester Hochspringer der M 15, Anton Sobolevski (LAC Quelle Fürth). Mit 3,20 und 7,60 Sekunden stand er den Spezialisten in nichts nach.

 

Bei den U 16-Mädchen wurde die erst 13-jährige Naomi Krebs (LG Bamberg) in 3,49 und 7,98 Sekunden ihrer Favoritenrolle im Sprintzweikampf gerecht. Mara Barwitzki (LG Eckental; 3,50 und 8,00 Sekunden) sowie Julia Bierl (LAC Quelle Fürth; 3,50 und 8,11 Sekunden) waren im großen 69er-Feld der Schülerinnen kaum später im Ziel. Mit Teresa Wetter (SG Siemens Amberg) in 3,49 Sekunden über 30 Meter fliegend wächst das nächste Sprinttalent in Amberg heran.

 

Die Schülerstaffeln waren eine sichere Beute der Fürther. Bei den Mädchen waren es Julia Bierl, Lea Scholze, Pauline Felix und Emily Schwab die als Erste über 4 x 50 Meter in 26,27 Sekunden vor dem SWC Regensburg lagen. Die Sieger bei den Buben heißen Jannes Talarek, Christian Tomekpe, Jules Fräger und Jakob Talarek vor dem Quartett der LG Landkreis Roth.

 

Über 600 Meter bei den Damen zeigte Siegerin Lea Clemens (LG Eckental; 17) in 1:43.96 Minuten vor Laura Schiffner (DJK Ingolstadt; 15, 1:44.42 Minuten), dass man mit ihr wieder rechnen kann. Fabian Riegelsberger (MTV Ingolstadt, 17) kam bei den Jungs auf der letzten Runde nochmal stark auf und holte Silber hinter Vicente Graiani.

 

Über 1000 Meter setzte sich Maximilian Zeus (DJK Weiden) in 2:36,07 Minuten durch. Bei den Damen liefen hinter der neuen doppelten Bayernrekordhalterin Katharina Trost (LG Rupertiwinkel) die jungen Nachwuchshindernisläuferinnen Elisabeth Mayr (TSV Penzberg) und Lisa Schuster (LAC Quelle Fürth) neue Bestzeiten.