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16.07.17 23:19 Alter: 128 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport
Von: LG Stadzwerke München/BLV

U 23-EM Bydgoszcz: Tobias Potye und Jonas Bonewit werden Zehnte, Felica Körner auf Rang 21

Bei den U 23-Europameisterschaften in Bydgoszcz (Polen), die am Sonntag zu Ende gehen, haben Hochspringer Tobias Potye und Speerwerfer Jonas Bonewit (LG Stadtwerke München) die Endkämpfe am Samstag jeweils als Zehnte beendet. 10 000-Meter-Läuferin Felicia Körner (LG Sempt) belegte den 21. Rang in 36:23,58 Minuten.


Weil sein Anlauf "dringend in die Reperatur muss", kam Tobias Potye bei der U 23-EM nicht über Rang zehn hinaus. Foto: Theo Kiefner

Der von Trainer Manfred Knopp betreute Tobias Potye übersprang 2,05 und 2,10 Meter auf Anhieb, um dann bei 2,15 Meter drei Fehlversuche hinzulegen. Den Grund für sein frühes Aus im Finale hatte der U 20-Europameister von 2013 schnell ausgemacht: „Mein Anlauf muss dringend in die Reparatur“, sagte der Münchner gegenüber leichtathletik.de. 2,25 Meter hatte Potye in dieser Saison schon gemeistert, für den EM-Titel genügte dem Weißrussen Dzmitry Nabokau am Samstagabend in Bydgoszcz eine Höhe von 2,24 Meter.

Der Deutsche U 23-Speerwurf-Meister Jonas Bonewit blieb im Finale ebenfalls unter seinen Möglichkeiten. Die ersten Versuche des Schützlings von Stephan Seeck landeten bei 67,59 Meter beziehungsweise 66,58 Meter. Im dritten Durchgang folgte zwar eine deutliche Steigerung auf 73,24 Meter, für die Runde der besten Acht reichte es dennoch nicht. „Ich mache auf dem Aufwärmplatz alles richtig, kann es im Stadion aber nicht umsetzen. Es ist frustrierend, wenn beim Saisonhöhepunkt eine solche Leistung herauskommt“, resümierte der 21-Jährige. Mit seiner Bestweite von 78,13 Metern aus dem März dieses Jahres hätte Bonewit um die Medaillen mitgeworfen. Neuer Europameister wurde Norbert Rivasz-Toth aus Ungarn mit einem Wurf auf 83,08 Meter.

Für Bonewit soll die Saison aber noch nicht zu Ende sein. „Ich möchte noch zwei, drei Wettkämpfe machen. Vielleicht klappt es besser, wenn der Druck nicht mehr da ist“, sagte der Münchner.