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10.05.18 10:16 Alter: 17 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport
Von: Kurt Ring

Bayerns Leichtathleten starten diesmal am Sonntag beim Watter-Meeting in die Bahnsaison

Regensburg erlebt am kommenden Sonntag, 13. Mai, geballte Leichtathletik. Auf den Straßen der alten Römerstadt geht der Regensburger Marathon mit 6500 Teilnehmern über die Bühne und ab Mittag geben Bayerns Leichtathleten beim traditionellen Rolf-Watter-Gedächtnismeeting im Uni-Stadion ihre Visitenkarte ab. Selbst wenn einige Asse der ausrichtenden LG Telis Finanz Regensburg wegen anderer Verpflichtungen passen müssen, kann das Meeting mit vielen herausragenden Athleten glänzen.


Benedikt Huber (Mitte) wird sich beim "Heimspiel" im Regensburger Uni-Stadion an den 1500 Metern versuchen. Foto: Theo Kiefner

So werden die beiden Sprint-Asse Aleksandar Askovic (LG Augsburg/10,33 Sekunden) und Kathrin Fehm (ESV Amberg/11,46 Sekunden) genauso wie das 400-Meter-Talent Corinna Schwab (TV 1861 Amberg) über 200 Meter (23,89 Sekunden) und Lokalmatador Benedikt Huber (LG Telis Finanz Regensburg), der Deutsche 800-Meter-Meister der Jahre 2016 und 2017, über 1500 Meter am Start sein.

Erster Schwerpunkt des mehrstündigen Meetings wird ein großer Sprintblock über die 100 Meter sein. Dabei ragt der Name des Augsburgers Aleksandar Askovicmit einer Meldezeit von 10,33 Sekunden besonders heraus. Auch auf der doppelten Distanz scheint er mit 21,40 Sekunden ungefährdet zu sein. Ebenso dominant ist die Stellung der Ambergerin Kathrin Fehm, die im vergangenen Jahr bei der U 20-EM Bronze über 200 Meter holte und mit der dort siegreichen deutschen 4 x 100-Meter-Staffel
sogar einen Weltrekord aufstellte. Im Lauf der Frauen wird man sie aber vergeblich suchen. Sie will sich der harten Konkurrenz von gleichwertigen Jungs stellen.

Corinna Schwab, eine weitere starke Ambergerin, wurde 2017 bei der U 20-EM Vierte über 400 Meter und gewann dann mit der deutschen 4 x 400-Meter-Staffel Silber. Wie im zurückliegenden Jahr beginnt sie in Regensburg bei einem Hausrekord von 23,89 Sekunden mit den 200 Metern.

Traditionell steht beim Watter-Meeting natürlich das 800-Meter-Rennen der Männer im Mittelpunkt und damit die Frage, wer sich 2018 den Gedächtnispokal holt? Erster Anwärter darauf sollte Marco Kürzdörfer (LSC Höchstadt/Aisch) sein, der respektable 1:50,84 Minuten mitbringt. Der amtierende Deutsche Meister auf dieser Strecke, Benedikt Huber, geht erneut fremd und wird sich auf der
1500-Meter-Strecke unter anderen auch mit seinem aufstrebenden Teamkollegen Kevin Key und dem Sechsten der vorjährigen Deutschen U 18-Meisterschaften, Benedikt Brem (LG Telis Finanz), auseinandersetzen müssen. Bei den Damen ragt vor allem der Name von 800-Meter-Läuferin Susanne Brünnig (LG Landkreis Kelheim) mit einer persönlichen Bestleistung von 2:11,45 Minuten heraus. Sie zählt in der U20 zur deutschen Spitzenklasse.

Bester gemeldeter Stabhochspringer im Uni-Stadion ist Lokalmatador Simon Ziegler (LG Telis Finanz Regensburg) der als einziger schon die magische Höhe von fünf Metern im Stabhochsprung überwunden hat. Im Weitsprung hat Maximilian Entholzner (1. FC Passau) mit 7,92 Meter schon mal an der Acht-Meter-Marke gekratzt, und auch sein weibliches Pendant Tina Pröger (TSV Zirndorf) ist mit 6,13 Metern eine gestandene Sechs-Meter-Springerin. Im Hochsprung schickt die LG Telis Finanz Jade Bangoura mit einem Hausrekord von 1,74 Metern ins Rennen. Das Meeting beginnt um 12.00 Uhr und endet gegen 18.30 Uhr.