Johanna Marrwitz kam bei ihrem ersten Hammerwurfwettkampf im neuen Trikot bereits auf 61,53 Meter / Fabius Schmitt / Lea Saffer / Elias Kolar / Maresa Hense / Tamino Mittag / Maresa Perner / Matti Hummel / Lea Mehringer / Jakob Kemminer. Fotos: Theo Kiefner, Claus Habermann

18.02.2023 10:26 // Von: Claus Habermann

Hallen-BM U 18: Lücken in den Disziplinen, aber zahlreiche Bestleistungen

Die Auswirkungen der schwierigen Bedingungen in der Corona-Zeit sind in der Altersklasse U 18 und insbesondere bei der U 20 weiterhin deutlich spürbar. Die Teilnehmerzahlen der Bayerischen Hallenmeisterschaften in München waren in vielen Disziplinen doch sehr überschaubar. Für den außenstehenden Betrachter war dies nicht unbedingt zu erkennen, da die Veranstalter des Öfteren unterschiedliche Altersklassen in einem gemeinsamen Wettbewerb an den Start gehen ließ. Zum anderen gab es zahlreiche Sportlerinnen und Sportler, die in mehreren Disziplinen an den Start gingen und so die aktuellen Probleme der Sportart Leichtathletik etwas kaschierten. Sehr erfreulich war aber, dass viele junge Athletinnen und Athleten ihre persönliche Bestleistung verbessern konnten.

U 18 weiblich

 

Lena Saffer (LG Forchheim) setzte bereits am ersten Wettkampftag das Glanzlicht ihrer Altersklasse über die 60-Meter-Sprintstrecke bei diesen Bayerischen Hallenmeisterschaften in der Werner-von-Linde-Halle. Im Endlauf gelangen ihr herausragende 7,55 Sekunden. Die Zweit- und Drittplatzierten Fabienne Kerschbaum (LAC Quelle Fürth) und Julia Scholz (TSV Ottobrunn) hatten mit ihren guten Laufzeiten von 7,97 Sekunden beziehungsweise 8,02 Sekunden nicht den Hauch einer Chance. Mit ihrer Siegerzeit setzte sich Lena Saffer an die Spitze der aktuellen Jahresbestenliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).  

 

So überlegen wie die Siegerin über die 60 Meter war auch die Goldmedaillengewinnerin über die 200 Meter. Maresa Hense (LG Sempt) demonstrierte mit 25,47 Sekunden ihre Überlegenheit. Mit deutlichem Rückstand erkämpften sich Caroline Pöppl (LG Telis Finanz Regensburg) als Zweite in 26,29 Sekunden und Eni Kuske (LG Hof) als Dritte in 26,50 Sekunden die weiteren Plätze auf dem Siegerpodest. Für den Sieg über 400 m war Emma Lindner (LG Bamberg) verantwortlich. Für die gute Zeit von 59,43 Sekunden war jedoch maßgeblich auch die ein Jahr jüngere Liah-Soline Gerich (LG Stadtwerke München) verantwortlich. Mutig und selbstbewusst bog Gerich nach der ersten Runde als Führende auf die Innenbahn ein vor der Favoritin Lindner. Diese konnte erst auf den letzten Metern den Sieg sichern.

 

Zufrieden war Gerich auch mit ihrer Leistung über die 800 Meter Strecke. Die Zeit von 2:22,83 Minuten bedeuteten Platz drei hinter der Siegerin Luisa Frehner (LAC Quelle Fürth) und Theresa Andersch (LG Bamberg). Frehner war nach 2:17,50 Minuten im Ziel, Andersch überquerte nach 2:21,23 Minuten die Ziellinie. Über 1500 Meter wollte Jule Lindner (LG Bamberg) ihrer Zwillingsschwester Emma in Nichts nachstehen. Ungefährdet gewann sie in 4:41,57 Minuten vor Hannah Schreiber, die seit Beginn des Jahres für das LAC Quelle Fürth an den Start geht. Ihre Laufzeit betrug 4:46,91 Minuten und bedeutet eine neue persönliche Bestleistung. 

 

Wie über die 800 Meter mit vier Teilnehmerinnen und über 1500 Meter mit fünf Teilnehmerinnen, gingen auch über die längste Strecke, die im Rahmen dieser Meisterschaften ausgetragen wurden, nur vier Läuferinnen an den Start. Änne Rothe, die für den LAC Passau startet, lieferte sich mit Hannah Schreiber aus Fürth lange Zeit einen spannenden Wettkampf. Am Ende siegte Änne Rothe in neuer persönlicher Bestleistung von 10:18,40 Minuten aber deutlich vor Hannah Schreiber, die in neuer persönlicher Bestleistung von 10:21,75 Minuten ins Ziel kam. Die beiden Läuferinnen belegen in der aktuellen Jahresbestenliste des DLV mit ihren Leistungen die Plätze drei und vier über die 3000 Meter. 

 

Über 60 Meter Hürden dominierte Lea Mehringer (LG Oberland). Mit deutlichem Vorsprung gewann sie in der herausragenden Zeit von 8,52 Sekunden und belegt mit dieser neuen persönlichen Bestleistung Platz eins in der aktuellen DLV-Jahresbestenliste. Platz zwei ging an Franziska Mahr (LG Eckental) mit einer Zeit von 8,80 Sekunden, Platz drei an Julia Scholz (TSV Ottobrunn) mit einer Zeit von 8,92 Sekunden. In der Staffel über 4 x 200 Meter gewann das Team der LAG Mittleren Isar mit Emilia Kurz, Emma Pflüger, Johanna Billmeir, Lina Bachmann den Wettstreit von sechs gestarteten Staffeln. Siegerzeit: 1:48,36 Minuten.

 

Der Titel im Bahngehen über 3000 Meter ging an Lara Baumann vom TSV Ansbach in der persönlichen Bestzeit von 17:50,99 Minuten. Den höchsten Sprung lieferte Ella Obeta (LG Eckental) ab. Ihre 1,71 Metern bedeuteten den Sieg und neue persönliche Bestleistung. Platz zwei ging mit 1,68 Metern an Florentine Toppe (TSV Wolfratshausen), Platz drei an Lina Burghardt (MTV 1881 Ingolstadt) mit 1,65 Metern. Höher sprang an diesem Wochenende Maresa Perner (LG Fichtelgebirge) im Stabhochsprung. Fünf Sportlerinnen kämpften in dieser Disziplin um den Sieg. Bei Perner war erst Schluss bei der übersprungenen Höhe von 3,51 Metern. Die Freude über die neue persönliche Bestleistung und den Sieg war riesig bei der Sportlerin und ihrem Trainer. Die Schützlinge von Erich Grau, Emma Kilian (TSV Ipsheim) und Isabel Ammon (TV Leutershausen), durften mit übersprungenen Höhen von 3,20 Metern beziehungsweise 3,10 Metern ebenfalls Siegerurkunden und Medaillen in Empfang nehmen. 

 

Weiter - in einem Sprung - als Vielstarterin Maresa Hense sprang an den Tagen der Meisterschaft keine andere Sportlerin dieser Altersklasse. Mit 5,63 Metern durfte sie sich über Sieg und Goldmedaille freuen. Den Kampf um Platz zwei gewann Leonie Schinko (TSV Ansbach) mit 5,41 Metern vor der Deutschen U 16-Speerwurfmeisterin Konstanze Irlinger (TSV Jetzendorf) mit 5,29 Metern. Mit 11,80 Metern schaffte Carina Beraz (TSV Zirndorf) im Dreisprung den Sieg. Persönliche Bestleistung! Platz zwei ging an Lina Bachmann (LAG Mittlere Isar) mit der Weite von 11,25 Metern, Dritte wurde Emma Lange (TuS Pfarrkirchen) mit 11,02 Metern.

 

Für den weitesten Stoß war die Deutsche U 16-Hammerwurfmeisterin Clara Hegemann (LG Stadtwerke München) verantwortlich. 13,95 Meter bedeuteten den Sieg mit der drei Kilo sschweren Kugel. Ebenfalls mit Weiten über 13 Meter ging Platz zwei an Isabelle Kailich (TSV Aschheim; 13,56 Meter) und Platz drei an Sarah Poleba (TV Bürgstadt; 13,16 Meter).

 

Die Teilnehmerzahlen bei den Disziplinen der Winterwurfmeisterschaften waren auch sehr überschaubar. Einzige Teilnehmerin beim Diskuswerfen war Isabelle Kailich (TSV Aschheim; 32,76 Meter). In den Hammerwurfring trauten sich drei Sportlerinnen der Altersklasse U 18. Johanna Marrwitz und Clara Hegemann (beide LG Stadtwerke München), lieferten dabei einen sehr guten Wettkampf ab. Mit Weiten um die 60 Meter bedeutete dies einen gelungenen Auftakt in die Saison 2023. Die Siegerweite von Johann Marrwitz betrug 61,53 Meter, Hegemann als Zweite durfte sich über 59,70 Metern freuen. 

 

Sechs Sportlerinnen wollten den Speer auf dem Sportplatz neben der Werner-von-Linde-Halle soweit wie möglich schleudern. Das spannende Duell an der Spitze gewann schließlich Ronja Melzner (LG Stadtwerke München). Im fünften Versuch war Konstanze Irlinger (TSV Jetzendorf) mit einer Weite von 50,17 Metern in Führung gegangen, Melzner konterte im sechsten Versuch mit einem Wurf auf 50,77 Metern. Freude und Enttäuschung waren deutlich sichtbar. Beide Weiten über 50 Meter bedeuten jedoch für beide Sportlerinnen einen sehr guten Start in die Saison. Das Podest vervollständigte Eva Schlaffer (LG Region Landshut). Ihre Weite betrug 40,82 Meter. 

 

U 18 männlich

 

Hochmotiviert und gewohnt angespannt startete Jakob Kemminer (TSV Ochenbruck) in seinen Wettkampf über die 60 Meter. Nicht ganz zufrieden mit seiner Zeit im Vorlauf (6,98 Sekunden), wollte Kemminer im Endlauf unbedingt die Bestzeit von 9,93 Sekunden, aufgestellt bei den Südbayerischen Meisterschaften am 29. Januar, verbessern. Im A-Finale ließ er keinen Zweifel an seinem Sieg aufkommen. Seinen Dauerrivalen David Kantzog (LAC Passau; 7,10 Sekunden) und Cassian Holland-Moritz (LG Stadtwerke München; 7,19 Sekunden) ließ er in 6,95 Sekunden zu keinem Augenblick eine Chance. Dennoch war er mit seiner Laufzeit unzufrieden und verließ grummelnd die Laufbahn. 

 

Verständlich war eher der Ärger von Jakob Kemminer über die 200 Meter. Hier waren die drei Kandidaten für das Siegerpodest aus dem Finale über die 60 Meter erneut auf der Laufbahn, um den Sieg untereinander auszumachen. Jetzt hatte Cassian Holland-Moritz (LG Stadtwerke München) das bessere Ende für sich. Er siegte in 22,29 Sekunden vor Kemminer, der eine Hundertstelsekunde langsamer war. Platz drei ging dieses Mal an Kantzog, der 22,33 Sekunden benötigte.

 

Der Kampf um den Sieg über die zwei Hallenrunden und die 400 Meter war der Kampf zwischen Jean Pierro Araba (LAG Mittlere Isar) und Fabian Wadsack (TuS 1860 Pfarrkirchen). Nach verbissenem Kampf mit einer sehr schnellen ersten Runde von Araba und einer guten Aufholjagd von Wadsack in Runde zwei rettete der junge Mann aus Freising den Sieg knapp bis ins Ziel. Für ihn wurden 51,72 Sekunden notiert, für Araba 52,14 Sekunden. 

 

Einen eindeutigen Sieger sah man im Lauf über die 800 Meter. Nach vier Runden und 2:01,95 Minuten überquerte Malte Hofmann (LG Landkreis Aschaffenburg) die Ziellinie. Um Platz zwei bis vier lieferten sich Jesper Hartung (LG Augsburg; 2:04,29 Minuten), Moritz Gutowski (2:04,96 Minuten) und Tim Alt (beide LG Stadtwerke München; 2:04,97 Minuten) einen spannenden Endkampf. Bemerkenswert ist die Leistung von Tim Alt, der als jüngster Läufer im Feld in der aktuellen DLV Jahresbestenliste der M 15 auf Platz eins sprang. Persönliche Bestleistungen gab es auch für Hartung und Gutowski. Nur drei Teilnehmer stellten sich über 1500 Meter an die Startlinie. In einem klugen und taktisch geführten Rennen gewann Jonas Storch (LG Passau) in 4:15,00 Minuten vor Luis Pfister (TSV Ottobeuren; 4:16,14 Minuten) und Anton Meilnschmidt (LG Eckental; 4:24,69 Minuten). 

 

Zwei Läufer mehr, nämlich fünf, gingen zur Abendstunde über die 3000 Meter auf die Hallenrunden. Vom Start weg lief Elias Kolar (TSG 08 Roth) den übrigen Mitstreitern auf und davon. Mit der ausgezeichneten Siegerzeit von 8:53,69 Minuten lieferte er eines der vielen guten Resultate dieses Wochenendes und verpasste seine persönliche Bestleistung nur knapp. Um die Plätze zwei und drei kämpften Paul Rammelt (LG Stadtwerke München) der mit einem Hausrekord von 9:33,60 Minuten Anton Meinlschmidt (LG Eckental; 9:36,40 Minuten) niederrang.

 

Gold im Hürdensprint über die 60 Meter wollten 16 Läufer erringen. Als hoher Favorit musste Jonathan Toldy (LG Sempt) gehandelt werden. Dieser wurde seiner Favoritenrolle auch in Vor- und Endlauf gerecht. Mit der besten Hürdentechnik aller Starter war sein Sieg ungefährdet. Die Zeit von 8,00 Sekunden bedeuten auch Platz eins in der aktuellen Jahresbestenliste des DLV. Mit guten Zeiten kamen Janik Straub (LAG Mittlere Isar; 8,27 Sekunden und Benedikt Maurer (SV Germering; 8,62 Sekunden ins Ziel. Der Staffelwettbewerb über 4 x 200 Meter war eine eindeutige Angelegenheit für die Staffel der Startgemeinschaft Passau-Pfarrkirchen. Mit zehn Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten von der LG Festina Rupertiwinkel durfte nach 1:32,59 Minuten der Sieg gefeiert werden. Über einen Titel freuen durfte sich auch der einzige Geher über 3000 Meter. Tamino Mittag (TSV Jetzendorf) durfte nach 27:59,29 Minuten Goldmedaille und Urkunde in Empfang nehmen.

 

Mehr Spannung gab es im Hochsprungwettbewerb. Bei einer persönlichen Bestleistung von 1,94 Meter von Keon Schmidt-Gothan (LG Stadtwerke München) und 1,91 Meter von Benedikt Dörr (TSV 1860 Ansbach) spielte die Tagesform die entscheidende Rolle. Beide Sportler befanden sich in guter körperlicher Verfassung und meisterten 1,86 Metern im dritten Versuch. Ein Fehlversuch von Dörr bei 1,79 Metern entschied schließlich den Sieg zu Gunsten von Schmidt-Gothan. Noch spannender verlief es im Stabhochsprung-Wettbewerb. Drei Springer meisterten die Höhe von 4,40 Meter. Der Sieg ging an den Favoriten Mario Mönninger (TV Emmering), auf Platz zwei sprang Michael Schwarz (TSV 1880 Wasserburg), der im Gegensatz zu Mönninger elf Versuche benötigte, während der Sieger insgesamt nur fünf Sprünge absolvierte. Platz drei belegte Jakob Zimmer (SV Germering), der 3,75 Meter erst im zweiten Versuch meisterte. 

 

Einen sportlichen Höhepunkt setzte Fabius Schmitt (LG Forchheim) im Weitsprungwettbewerb. Nach überstandener Krankheit wollte er "nur technisch gute Sprünge zeigen". Diesen Vorsatz setzte er mustergültig um. In fünf gültigen Versuchen zeigte er eine gleichmäßig gute Technik einschließlich einer guten Anlaufgestaltung. Im vierten übertraf er mit 7,15 Meter gar die Sieben-Meter-Marke, was ihn auf Platz eins in der DLV-Jahresbestenliste katapultierte. Aber auch für den Zweitplatzierten Benedikt Maurer (SV Germering) und den Drittplatzierten Leonard Gawron (LG Stadtwerke München) bedeuteten die Weiten von 6,75 Meter beziehungsweise 6,66 Metern persönliche Bestleistungen. Das Glücksgefühl von Maurer wurde bei seiner Lieblingsdisziplin, dem Dreisprung, noch viel größer. Hier besiegte er seine beiden übrigen Mitstreiter locker und mit großem Vorsprung. Sein bester Sprung endete bei 13,70 Meter. Silber ging an Raphael Stewart (TuS 1860 Pfarrkirchen) mit 11,97 Meter, Bronze gewann Leonardo Seefelder (LG Stadtwerke München) mit 11,35 Meter. 

 

Spannung gab es auch beim Kugelstoßen. Im vierten Versuch stieß Andreas Gröninger (LG Sempt) mit 15,02 Meter seine beste Weite und ging in Führung. Doch im fünften Versuch konnte der Favorit Tobias Stiastny (SpVgg Auerbach/Streitheim) mit der Weite von 15,37 Metern kontern und sicherte sich damit den Sieg. Die Reihenfolge auf den ersten beiden Plätzen änderte sich auch nicht beim Diskuswettbewerb. Nur war der Wettkampf der sieben Teilnehmer kaum spannend. Stiastny ging mit dem ersten Versuch in Führung, schaffte im sechsten Versuch gar 53,12 Metern und gewann. Gröninger warf im zweiten Versuch 41,39 Meter und ging danach mit vier Fehlversuchen aus dem Ring.

 

Im Wettbewerb des Hammerwurfs war Tobias Stiastny erneut am Start. Doch gegen einen Matti Hummel (UAC Kulmbach), den jüngeren Bruder des Deutschen Hammerwurfmeisters Merlin Hummel, musste er mit einer Wurfweite von 46,77 Metern mit dem zweiten Platz zufrieden sein. Matti Hummel legte bei seinem Wurf zum Sieg noch ein paar Meter drauf. Er gewann Gold mit 52,30 Metern.

 

Drei Werfer teilen sich die Medaillen in der Speer-Konkurrenz. Der Sieg mit persönlicher Bestleistung ging an Marcel Neumann (LG Stadtwerke München) mir 56,58 Meter, auf Rang zwei landete Jonas Waas (TSV Plattling; 51,38 Meter, während sich Marten Lippold (TV 1861 Amberg) mit 47,79 Meter Bronze sicherte.