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14.04.18 00:43 Alter: 193 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport, Laufsport, Senioren- und Breitensport
Von: Dieter Claus

Bayerische Halbmarathon-Meisterschaften Amberg: Und wieder fehlen viele Spitzenläufer

Noch im Schatten hochkarätiger Halbmarathonläufe, insbesondere den Deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Hannover, folgen am kommenden Sonntag, 15. April, die Bayerischen Titelkämpfe über 21,1 Kilometer in Amberg. Genau aus diesem Grunde werden die Siegerin und der Sieger bis auf einige wenige Ausnahmen nicht aus der Top Ten der aktuellen Bestenlisten aus dem Freistaat kommen.


Domenica Mayer will sich nach Ausstieg bei der Halbmarathon-DM in Hannover in Amberg rehabilitieren. Foto: Theo Kiefner

Eine dieser Ausnahmen ist Domenika Mayer (LAC Quelle Fürth), die in der Konkurrenz der Frauen neben Agnieszka Glomb (PTSV Rosenheim) und Brendah Kebeya (LG Bamberg) zu den heißen Titelanwärterinnen gehört. Die Kenianerin Kebeya lief im Vorjahr 1:16:28 Stunden, Mayer hat 1:17:36 Stunden stehen. In Hannover bei der DM stieg die Fürtherin wegen der Hitze aus.

Bei den Männern könnte die Entscheidung zwischen Daniel Götz, Dominik Mages (beide SV Bergdorf-Höhn) und Markus Brennauer (TSV Penzberg) fallen. Mages und Brennauer sind auch die Favoriten in der Klasse M 35. Einen Konkurrenten der vergangenen Jahre haben sie mit Jürgen Wittmann (LAC Quelle Fürth) verloren. Er ist eine Altersklasse aufgestiegen, bringt aus dem Vorjahr 32:12 Minuten über 10 Kilometer mit und ist in Amberg der Favorit in der M 40.

In der M 45 und M 50 könnten die neuen Titelträger Michael Lang (DJK Weiden) und Klaus Mannweiler (TSV Wolfratshausen) heißen. Mannweiler nahm in der Vergangenheit erfreulicherweise stets das Meisterschaftsangebot des BLV wahr und hat bei den "Bayerischen" über die Marathondistanz in Würzburg den Titel geholt. In Amberg wird er die Steigungen vermissen: Roland Wild (LG Bamberg) zeigte bei Berglaufmeisterschaften stets gute Leistungen, vor zwei Jahren benötigte er über 21,1 Kilometer in Bad Staffelstein 1:16:30 Stunden.

"Ich kann erst seit 24. März wieder schmerzfrei laufen und nehme alles unter 1:20 Stunden an", erklärt Reinmund Hobmaier (PTSV Rosenheim), der eigentlich der Titelanwärter in der M 55 sein sollte. Gleiches gilt für Manfred Dormann (TV Bad Brückenau) in der M 65, zumal sein Vereinskonkurrent Reinhard Vogler nicht gemeldet hat. Bei den 70-Jährigen müsste eigentlich Franz Stümpfle (TV Geiselhöring) noch vor Günter Straub (TSV 1910 Rannungen) ins Ziel kommen.

Eigentlich könnte Constanze Boldt (SWC Regensburg) auch in der Gesamtwertung der Frauen unter die Top Ten kommen. "Ich bin gerade wieder verletzt, vermutlich Fersensporn, und weiß nicht, was ich laufen kann. Ich versuche aber zumindest das gleiche Ergebnis zu holen wie in Hannover", meldet die Deutsche Vizemeisterin in der W 45. In der W 50 hat Ulrike Mayer-Tancic (LG Telis Finanz Regensburg) gemeldet. Ihre Vorstellung für Amberg: "Ich möchte natürlich unter die ersten Drei laufen." Das dürfte Julika Fidjeland (PTSV Rosenheim), Christine Sachs (LG Mettenheim) und Sibylle Vogler (SV Kemmern) nicht ausreichen.  Diese Läuferinnen sind Titelfavoritinnen in ihrer Altersklasse. Ihre ausgezeichnete Form haben sie schon bei der DM in Hannover bewiesen.