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24.10.18 19:20 Alter: 21 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Wettkampfsport, Laufsport
Von: Markus Brennauer

Zum vierten Mal Team Trail in Penzberg: Ein neues Wettkampfformat sorgt für Spannung

„Der Kurs hat Meisterschaftscharakter“, „Perfekt organisiert“, „Tolle Atmosphäre“, „Hochkarätige Besetzung“, „Anspruchsvolle, aber tolle Strecke“: Das Feedback der Teilnehmer des 3. Penzberger Teamtrails im vergangenen Jahr fiel durchwegs positiv auf. Darauf wolllen die Veranstalter bei der 4. Auflage am Samstag, 3. November, aufbauen, wenn es in Zweier-Teams wieder durch das Crossgelände am Festplatz in Penzberg geht.


Die Läufer erwartet in Penzberg ein welliger Parcours. Hinderniss dürfen dabei nicht fehlen.

Hannes Burger (vorne) und der zweifach Deutsche Jugendmeister Nick Jäger (dahinter) duellierten sich im vergangenen Jahr

Die Mixed-Wertung sah im vergangenen Jahr Katka vom Dorp und Florian Wenzler vorne. Jeder musste vier Mal laufen.

Die Veranstalter um Melanie Jäger und Markus Brennauer freute dabei vor allem, dass die Worte aus dem Munde erfahrener Läuferinnen und Läufer kamen. Egal ob Josefine und Rainmund Hobmaier, Daniel Götz, Hannes Burger, Tom und Nick Jäger, Florian Wenzler, Klaus Mannweiler oder Katka vom Dorp - alle waren von dem Teamlauf auf dem Wiesenparcours auf der Penzberger Berghalde begeistert.

Vier Mal muss jeder Teilnehmer die anspruchsvolle und wellige 1250 Meter lange Strecke absolvieren, die unter anderem den Skihang des Freizeitgeländes quert. Während sich also ein Läufer auf der mit Hindernissen gespickten Strecke verausgabt, kann sich der andere Laufpartner im Wechselbereich ausruhen und seinen Partner anfeuern. „Natürlich fällt es einem von Runde zu Runde immer etwas schwieriger zu regenerieren, vor allem in der dritten und vierten Runde“, so Sieger Tom Jäger, der 2017 mit Hannes Burger einen neuen Streckenrekord von 32:13 Minuten aufstellte. „Aber die stimmungsvolle und laute Musik im Start-Ziel-Bereich, der Teamgeist und die Konkurrenten beflügeln einen.“ Nur sieben Sekunden später erreichten mit Daniel Götz und Klaus Mannweiler zwei erfahrene und deutschlandweit bekannte Athleten das Ziel, die aber ihrerseits die beiden Lokalmatadoren Nick Jäger und Lucas Herbeck auf Distanz halten konnten.

„Für Nick und Hannes war der Teamtrail 2017 der perfekte Auftakt in die Saison. Nick qualifizierte sich danach souverän für die Cross-Europameisterschaft und holte zwei deutsche Titel. Hannes war in der Halle, im Cross und im Freien unser erfolgreicher Allrounder“, blickt auch BLV-Teamleiter Jörg Stäcker gerne auf die Veranstaltung zurück. „Und in diesem Jahr wird es noch hochkarätiger, denn nachdem das bayerische Crossfestival in Ingolstadt leider nicht mehr stattfindet, hat sich mit Florian Bremm ein weiterer deutscher Jugendmeister angekündigt und auch aus dem Schülernachwuchs wollen viele mitmischen“ berichtet Stäcker.

In der Mixed-Wertung sicherten sich im Vorjahr Katka vom Dorp und Florian Wenzler (LG Würm Athletik) den Sieg, die mit 35:02 Minuten den Streckenrekord von Anna-Lena Stich und Fabian Alraun um 15 Sekunden verbesserten. Bei den Frauenteams waren Lara Bedard und Hanna Frühauf (LG Würm Athletik) mit 41:38 Minuten siegreich. Beim Penzberger Teamtrail gibt es drei verschiedene Altersklassen im Erwachsenenbereich: Hauptklasse (bis Teamalter 70), Masters I (Teamalter 71 – 100), Masters II (Teamalter über 100).

Bei den Kindern und Jugendlichen ist die Runde nur 600 Meter lang, wobei je nach Teamalter ein, zwei oder drei Runden je Teammitglied gelaufen werden müssen.

Die 600-Meter-Runde wird 2018 zudem Schauplatz der Speed-Cross-Premiere beim Penzberger Teamtrail. Was 2002 in Vaterstetten seinen Anfang nahm und dann ab 2008 in Ingolstadt weitergeführt wurde, soll nun in Penzberg fortgeführt werden. In altbekannter Manier werden sich nur die besten Läuferinnen und Läufer aus den Vorläufen für das Finale qualifizieren. Das genaue Qualifikationsprozedere wird am Wettkampftag bekanntgegeben.

Am Wettkampftag können sich die Teilnehmer über extrem kurze Wege freuen. So kann man kann direkt (weniger als 50 Meter) am Start-Ziel-Bereich parken. Die Strecke ist nie weiter als 300 Meter vom Start entfernt und das Wichtigste für Läuferinnen und Läufer überhaupt: Das Kuchenbüffet ist nur zehn Meter neben der Ziellinie aufgebaut.

Mehr Informationen sowie Ergebnis und Fotos der Vorjahre gibt es unter www.teamtrail.de.