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09.09.20 10:28 Alter: 15 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik, Leistungssport, Wettkampfsport, Jugend / Schüler
Von: Simon Holländer

BM U16 Erding: Zwei bayerische Nachwuchsrekorde krönen späte Nachwuchs-Titelkämpfe

Simultan zu den Bayerischen Meisterschaften der Altersklasse U 23 (wir berichteten) fanden in Erding auch die landesweiten Titelkämpfe der U 16-Altersklassen statt. Viele tolle Leistungen des weiß-blauen Nachwuchs wurden durch zwei neue bayerische Jugendrekorde gekrönt: So pulversierte die 4 x 100-Meter-Staffel der StG Passau-Pfarrkirchen in 47,70 Sekunden förmlich ihre eigene Freistaat-Bestmarke, im Speerwurf der W 14 steigerte Ronja Melzner (SC Eschenbach) die Rekordmarke auf 42,99 Meter.


Neue Bayern-Rekordhalterin mit dem Speer in der W 14: Ronja Melzner.

Kaum auszudenken, wenn es durch die Coronaregeln in diesem Jahr keine Staffeln gegeben hätte! Dann wäre der bayerischen Leichathletik ein U 16-Rekord durch das Quartett der Startgemeinschaft Passau-Pfarrkirchen versagt geblieben, der auch deutschlandweit absolut konkurrenzfähig ist. Neben der besten Sprinterin Annika Just (links) und Hürdensprint-Meisterin Maria Anzinger (Zweite von rechts) waren noch Johanna Weigl (Zweite links) und Franziska Rohmann (rechts) dabei.

Gleich drei Titel gab es in Erding für den vielseitig begabten Schwandorfer Maximilian Achhamer (rechts).

Die Beste unter einigen Guten: Ella Obeta gewann den Hochsprung in der W 14.

Zwei Mal Gold baumelte am Ende des Wochenendes um den Hals von Sebastian Wolczecki. Sowohl im Hürdensprint (Mitte) wie auch im Weitsprung war er nicht zu schlagen.

Lara Holzapfels Hammer flog am Erdinger Nebenplatz in der W 15-Konkurrenz klar am weitesten.

Beinahe hätte Stabhochspringerin Lilly Samanski beim "Heimspiel" ebenfalls einen neuen bayerischen Rekord aufgestellt.

Fotofinish: Henrik Hoffmann hatte über 100 Meter in 11,78 Sekunden hauchdünn die Nase vor David Kantzog (11,79 Sekunden). Außerdem gewann er noch über 80 Meter Hürden.

Nach Evi kommt jetzt Lilli: Die jüngere der Weber-Schwester gewann den Diskuswettbewerb der W 15.

Pfeilschnelles Hürden-Trio: (von links) Alexandra Scharf, Magdalena David und Leonie Schinko. Alle Fotos: Theo Kiefner

Dass Franziska Rohmann, Maria Anzinger, Johanna Weigl und Annika Just derzeit in bestechender Form sind, hatten die Athletinnen der Startgemeinschaft Passau-Pfarrkirchen bereits zwei Wochen vor den Titelkämpfen mit einer Steigerung des Bayern-Rekords auf 48,22 Sekunden in Gilching bewiesen. In Erding allerdings pulverisierten die vier jungen Nachwuchssprinterinnen ihre Bestmarke noch einmal, indem sie den Staffelstab bereits nach famosen 47,70 Sekunden ins Ziel brachten und den eigenen bayerischen Rekord damit noch einmal um über eine halbe Sekunde (!) verbesserten. Zum Vergleich: die vor der Saison gültige Bestmarke der LG Stadtwerke München aus dem Jahr 2015 stand bei 48,65 Sekunden. Genau diese Zeit erreichte dahinter das Quartett des LAC Quelle Fürth in der Besetzung Birkner, Hergenroether, Russler und Eze, das diesmal trotz der hervorragenden Zeit mit Platz zwei und Silber vorliebnehmen musste. Rang drei belegte die Startgemeinschaft SWC Regensburg/TSV1880 Schwandorf. Bei der männlichen Jugend U 16 lag die Staffel des LAC Quelle Fürth mit Eckert, Leifert, Rolf und Vitalini in 46,62 Sekunden vorne. Silber ging dahinter an das Team des LAZ Kreis Würzburg.

Für den zweiten Freistaat-Rekord sorgte am Samstag Ronja Melzner. Das Speerwurf-Talent des SC Eschenbach erwischte in Runde zwei des Speerwurfwettkampfs der W 14 einen starken Wurf, der erst nach 42,99 Meter im Rasen des Erdinger Sepp-Brenninger-Stadions stecken blieb. Damit konterte sie Jule Schmauß (LG Fichtelgebirge), die im ersten Durchgang den 500-Gramm-Speer auf ebenfalls herausragende 41,50 Meter geschleudert und damit die alte bayerische Bestmarke von 41,16 Metern genauso übertroffen hatte. Als Dritte kratzte mit Alma Janson zudem eine dritte Speerwerferin an der 40 Meter-Marke (TS Lichtenfels; 39,90 Meter).

W 15

An Annika Just (LAC Passau) führt derzeit im bayerischen Jugend-Sprint kein Weg vorbei. Die bayerische Hallenmeisterin und Rekordhalterin über die 100 Meter in der W 14, über die 60 Meter der W 15 in der Halle und in der Staffel (siehe oben) hatte auch diesmal auf den 100 Meter in rasanten 12,12 Sekunden deutlich die Nase vorne. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit Sophia Chidinma Eze (12,44 Sekunden) und Lea Hergenroether (12,47 Sekunden) zwei Athletinnen des LAC Quelle Fürth.

Neben Just ließ auch ihre Staffelkollegin Maria Anzinger (LAC Passau) in Erding aufhorchen. Sie holte sich mit großen Vorsprung und deutscher W 15-Jahresbestzeit in 11,57 Sekunden den Hürdentitel vor der deutschen Mehrkampfmeisterin Sofie Gröninger (LG Sempt; 12,18 Sekunden) und Lena Grünauer (LAG Garmisch-Partenkirchen; 12,26 Sekunden), sowie Silber im Weitsprung mit 5,57 Metern. Hier wiederum hatte Gröninger die Nase in sehr guten 5,60 Metern vorne. Bronze ging hinter den beiden wie bereits über die Hürden an Lena Grünauer (5,37 Meter). Das zweite Gold für Gröninger gab es im Kugelstoßen. Hier beförderte die derzeit beste deutsche W 15-Mehrkämpferin das Wurfgerät auf 13,84 Meter und lag damit deutlich vor der Konkurrenz angeführt von Deliane da Cruz (LG Eckental; 12,98 Meter). Bronze gab es für 12,65 Meter und Lena Abbenhaus (LG Eckental).

Einen weiteren bayerischen Jugendrekord hätte es fast im Stabhochsprung der W 15 gegeben. Nachdem sie 3,70 Meter souverän übersprungen hatte, ließ Lilly Samanski (TSV 1862 Erding) 3,86 Meter, gleichbedeutend mit einem neuem bayerischen Altersklassenrekord, auflegen. Eine Höhe, die diesmal allerdings noch zu hoch für das Stabhochsprung-Talent war. Emma Wittmann (SWC Regensburg) sicherte sich dahinter mit 3,10 Metern Silber, Bronze ging an Carina Kilian (TSV Ipsheim; 3,00 Meter). Im Hochsprung teilten sich Amalia Gruber (MTV 1862 Pfaffenhofen) und Lina Mauerer (TSV 1880 Schwandorf) Gold. Beide übersprangen bei der gleichen Anzahl an Fehlversuchen 1,62 Meter. Luisa Kammerl (TSV Plattling) kam dahinter mit 1,56 Metern zu Bronze. Den Dreisprung der W 15 entschied Theresa Wasmeier (TuS 1860 Pfarrkirchen) mit starken 11,36 Metern für sich, nur knapp dahinter landete Julie Denky (LAZ Kreis Würzburg) mit 11,22 Metern auf dem Silberrang, Bronze ging mit 10,57 Metern an Lena Grünauer (LAG Garmisch-Partenkirchen).

Den Speerwurf entschied erwartungsgemäß die bayerische Rekordhalterin Leni Hölzlwimmer (Sportgemeinschaft Schönau; 42,05 Meter) vor Luisa Kammerl (TSV Plattling; 36,91 Meter) und Alina Hörl (LG Fichtelgebirge; 36,90 Meter) für sich, im Diskuswurf sicherte sich Lokalmatadorin Lilly Weber vom gastgebenden TSV 1862 Erding mit 34,40 Meter den Bayerntitel vor Celia Spieß (SWC Regensburg; 31,91 Meter) und Lina Sturhan (LG Sempt; 31,14 Meter). Im Hammerwurf flog der Drei-Kilo-Hammer am weitesten für Lara Holzapfel (LG Lkr Aschaffenburg). Ihre Siegerweite: 46,96 Meter. Silber und Bronze gingen mit Weiten jenseits der 40 Meter an Lina Metschl (LG Stadtwerke München; 44,18 Meter) und Sina Kehrle (DJK Memmingen; 40,28 Meter).

Der Sieg über die 800 Meter ging in 2:19,34 Minuten an Lea Gahbauer (LG Passau). Dahinter liefen Karla Hiss (MTV 1862 Pfaffenhofen; 2:20,17 Minuten) und Rebecca Karl (TSV 1860 Ansbach; 2:22,90 Sekunden) noch in die Medaillenränge. Nach 6:39,89 Minuten durfte die neue bayerische 2000-Meter-Meisterin der W 15, Magdalena Engl, jubeln. Die Läuferin des LAC Passau holte auf den fünf Stadionrunden souverän Gold vor Anna Thaumiller (Sportgem. Schönau; 6:49,28 Minuten) und Hanna Müller (LG Telis Finanz Regensburg; 7:05,00 Minuten).

M 15

Gleich drei bayerische Meistertitel in der M 15 sicherte sich Maximilian Achhammer. Der Athlet des TSV Schwandorf 1880 holte am Samstag mit übersprungenen 1,83 Metern vor dem höhengleichen Daniel Labermeier (TSV Schwabmünchen) und Bronzemedaillengewinner Sven Buchwald (LG Hersbrucker Alb; 1,71 Meter) den Hochsprungtitel und ließ am Sonntag das „Sprintdouble“ aus 100 Meter in pfeilschnellen 11,36 Sekunden und 300 Meter in neuer deutscher M 15-Jahresbestzeit von 36,45 Sekunden folgen. Über 100 Meter waren Nathan Green (LG Stadtwerke München; 11,67 Sekunden) und Nils Groetsch (LG Main-Spessart; 11,68 Sekunden) Achhammers ärgste Verfolger, über 300 Meter kam Nils Groetsch in 38,29 Sekunden zu seiner zweiten Medaille des Wochenendes vor Daniel Funk (LG Aichach-Rehling; 38,53 Sekunden).

Mit schnellen Zeiten auf der Bahn wussten auch die 800-Meter-Läufer Moritz Mühlpointner (LG Stadtwerke München) und Lukas Amadori (LG Erlangen) zu gefallen. In einem knappen Zieleinlauf holte sich schließlich aber Mühlpointner in 2:01,74 Minuten den Titel. Amadori lief dahinter in 2:01,95 Minuten zur Silbermedaille, Bronze holte Florian Scheller (TG 48 Würzburg; 2:05,69 Minuten). Völlig ungefährdet hingegen war der Sieg von Tobias Tent (LG Stadtwerke Erding) über die 3000 Meter. Nach 9:29,44 Minuten war Tent im Ziel und lag damit über 16 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Julian Wagner (Sportgem. Schönau; 9:45,51 Minuten) und fast 20 Sekunden vor Paul Fecher (LG Landkreis Aschaffenburg), der in 9:48,82 Minuten Dritter wurde.

Die schnellste Hürdenzeit der M 15 in Erding lieferte Sebastian Wolczecki (TV Bad Kötzting) ab. Er gewann das 80-Meter-Hürdenfinale in 10,94 Sekunden deutlich vor Fabian Kutscha (LG Stadtwerke München; 11,20 Sekunden) und Nils Leifert (LAC Quelle Fürth; 11,23 Sekunden). Gekrönt wurde Wolczeckis Wochenende zudem mit dem Sieg im Weitsprungwettbewerb. Hier behielt der Kötztinger mit 6,10 Metern die Oberhand gegen Mehrkämpfer Mel-Lucas Mosetter (TSV Schleißheim; 5,79 Meter) und Alex Petrov (LAG Garmisch-Partenkirchen; 5,64 Meter). Den 300-Meter-Langhürdentitel sicherte sich Moritz Fischer (TSV Bad Kissingen) in 43,26 Sekunden. Die Silbermedaille durfte sich dahinter Simon Colin (TSV 1860 Rosenheim; 44,02 Sekunden) umhängen, der dritte Podestplatz ging an Niklas Amthor (TSV Bad Kissingen; 44,20 Sekunden).

Am höchsten im Stabhochsprung ging es für Joseph Held hinaus. Mit übersprungenen 3,80 Meter durfte sich der Athlet des TSV 1880 Wasserburg über die Goldmedaille vor Janosch Bimüller (LAC Quelle Fürth; 3,70 Meter) und seinem Vereinskollegen Christian Wimmer (3,60 Meter) freuen. Den Zweikampf um die Dreisprungkrone entschied Patrick Schwarzmann von der LG Stadtwerke München mit 10,46 Metern für sich. Nur knapp geschlagen, musste sich Jeroen Juergens (TSV Kranzegg; 10,43 Meter) mit Silber begnügen.

Im Kugelstoßen der M 15 gab es kein Vorbeikommen an Georg Harpf (MTV 1881 Ingolstadt), der die Kugel auf starke 16,73 Meter wuchtete und damit der Konkurrenz um Silbermedaillengewinner Johannes Zierer (TV Wallersdorf; 14,69 Meter) und dem Dritten Benedikt Müller (TV 1861 Amberg; 13,86 Meter) keine Chance ließ. Im Diskuswurf hingegen musste Harpf als Zweiter (43,87 Meter) dem verdienten Sieger Hubert Anglhuber (TSV Winhöring), der als Einziger die 50 Meter-Marke übertreffen konnte (50,81 Meter), den Vortritt lassen. Bronze ging hier wie im Kugelstoßen an Benedikt Müller (42,99 Meter). Müller holte sich dann als Zweiter des Speerwurfs mit starken 56,03 Metern das dritte Edelmetall des Wochenendes. Hier musste er sich nur Max Hübner (UAC Kulmbach), der den Speer auf ebenfalls ausgezeichnete 56,74 Meter schleuderte, geschlagen geben. Hübner wiederum sicherte sich noch die Silbermedaille im Hammerwurf (43,67 Meter) hinter dem neuen bayerischen Meister Nico Kehrle (DJK Memmingen). Dessen Siegerweite: 49,70 Meter. Rang drei ging im Speerwurf an Florian Schmid (LG Sempt; 44,57 Meter), im Hammerwurf an Hubert Anglhuber (TSV Winhöring; 43,54 Meter).

W 14

In der W 14 ging der Titel der schnellsten Sprinterin an Eva Schlaffer (LG Region Landshut), die das 100-Meter-A-Finale in 13,08 Sekunden für sich entschied. Damit lag sie gerade einmal vier Hundertstel vor der Zweitplatzierten Laura von Löbbecke (LAG Garmisch-Partenkirchen; 13,12 Sekunden), die sich über Silber freuen durfte. Rang drei und damit Bronze sicherte sich in 13,24 Sekunden Soana Sieber (LAZ Kreis Würzburg). Der Titel über die Hürdenstrecke ging in 12,01 Sekunden an Alexandra Scharf (LA-Team Alzenau), die sich mit dieser Zeit auf Platz zwei der derzeitigen deutschen Altersklassenbestenliste schob. Nicht minder stark dahinter die 12,15 Sekunden, die für die noch in der U 14 startberechtigte und Silbermedaillengewinnerin Magdalena David (TV Emmering) gestoppt wurden. Auf Platz drei sprintete Leonie Schinko (TSV Dinkelsbühl; 12,30 Sekunden) ins Ziel.

Alexandra Scharf präsentierte sich in Erding auch als beste W 14-Weitspringerin. Mit 5,34 Metern flog sie zu ihrem zweiten Titel. Leonie Schinko sicherte sich diesmal dahinter mit 5,28 Metern Silber vor Lucie Geier (TSV Ebensfeld; 5,26 Meter). Magdalena David vom TV Emmering lieferte hingegen im Kugelstoßen einen weiteren Beweis ihres Talents. Die U 14-Athletin (!) stieß die Kugel auf 12,56 Meter und holte sich verdient Gold vor Laura Jungnickl (LG Fichtelgebirge; 11,40 Meter) und Isabelle Kailich (FC Aschheim; 11,12 Meter). Jungnickl und Kailich durften sich auch mit dem Diskus über Medaillen freuen. Jungnickl schnappte sich hier mit der Siegerweite von 31,84 Metern den Bayern-Meistertitel, Kailich kam in 27,11 Metern auf Platz zwei. Dahinter ging Rang drei an Julia Reß (LA-Team Alzenau; 26,28 Meter). Den Hammerwurfwettbewerb der W 14 entschied in guten 38,85 Metern Amelie Jörg (TV Hindelang) für sich. Silber gab es für Sandra Baumann (TSV 1880 Wasserburg), die mit 34,20 Metern ebenfalls deutlich die 30 Meter-Marke übertreffen konnte. 

Mit tollen 1,66 Meter flog Ella Obetta von der LG Eckental zu Hochsprunggold. Dahinter zeigte auch Lina Marie Burghardt (MTV 1881 Ingolstadt) als Zweite mit 1,63 Meter ihr Sprungtalent. Die Bronzemedaille durfte Luisa Englisch (LG Region Landshut; 1,57 Meter) in Empfang nehmen. Im Stabhochsprung komplettierte Luisa Schinko ihren Medaillensatz: Mit übersprungenen 2,90 Metern holte sich die Athletin des TSV Dinkelsbühl nach Silber im Weitsprung und Bronze über die Hürden Gold mit dem Stab vor Maresa Perner (LG Fichtelgebirge; 2,70 Meter) und Isabel Ammon (TV Leutershausen; 2,55 Meter).

Fest in der Hand der LG Bamberg waren die Laufwettbewerbe der W 14: Sowohl über die 800 als auch 2000 Meter gab es Doppelsiege der LG Bamberg. Ebenfalls bemerkenswert dabei, die Tatsache, dass zwei Zwillingspaare die Doppelsiege perfekt machten. Den ersten Zwillings-Doppelsieg heimsten Emma Lindner mit Gold (2:17,56 Minuten) und Jule Lindner als Zweite (2:20,13 Minuten) über die 800m gefolgt von Julia Wilhelm (TSV Ottobeuren; 2:21,65 Minuten) ein. Nur wenig später ließen dann die Zwillingsschwestern Anna und Julia Barth auf den 2000 Metern den nächsten Familien- und LG Bamberg-Doppelsieg folgen. Anna Barth lief in 6:36,11 Minuten zur Goldmedaille, Julia Barth in 6:37,66 Minuten zum Vizetitel. Das Podest auf Platz drei komplettierte dahinter Friederike Bertsch (TSV Ismaning; 7:01,78 Minuten).

M 14

Über zwei Titel in der M 14 durfte sich Henrik Hoffmann von der LG Forchheim freuen. Er siegte sowohl über die 100 Meter als auch über die 80 Meter Hürden. Im engsten Sprintfinale des Wochenendes hatte er am Sonntag über die 100 Meter in 11,78 Sekunden ganz knapp die Nase vorn vor David Kantzog (LAC Passau), der im Fotofinish sich knapp mit 11,79 Sekunden geschlagen geben musste. Bronzemedaillengewinner Jakob Kemminer (TSV Ochenbruck) wurde in 12,04 Sekunden gestoppt. Die Hürden am waren hingegen bereits am Samstag eine deutliche Angelegenheit für Hoffmann. Hier siegte er souverän in 11,69 Sekunden vor Maximilian Schreiber (LG Sempt; 12,01 Sekunden) und Valentin Stelzer (TSV Simbach; 12,32 Sekunden). Knapp geschlagen musste sich Hoffmann hingegen im Kampf um den Weitsprungtitel geben. Mit 5,94 Metern und gerade einmal einen Zentimeter Rückstand auf den Sieger Leonard Gawron (SV Lohhof), der 5,95 Meter sprang, gab es hier Silber für den Forchheimer. Dritter wurde dahinter 100-Meter-Vizemeister David Kantzog (LAC Passau) mit 5,82 Metern.

Eine weitere Medaille, diesmal Silber, gab es für Kantzog im Kugelstoßen (12,06 Meter) hinter dem neuen Bayerischen Meister Maximilian Gräfensteiner (TV Büchenbach). Dessen Siegerweite: 13,02 Meter. Für 11,99 Meter gab es Bronze für Tobias Stiastny (SpVgg. Auerbach/Streitheim), der sich darüber hinaus noch den Titel im Diskuswurf der M14 sicherte. Dafür waren 43,63 Meter nötig. Über Silber und Bronze durften sich dahinter ebenfalls mit Würfen jenseits der 40 Meter Jonas Waas (TSV Plattling; 42,05 Meter) und Anton Wüst (FSV Hohenroth; 40,04 Meter) freuen. Bester Hammerwerfer der M 14 war Bernhard Ganslmaier (TSV 1880 Wasserburg) mit 41,42 Metern vor Florian Gebhard Hoeß (TV Hindelang; 35,58 Meter) und Jonas Waas (29,74 Meter), der zudem noch den Bronzeplatz im Speerwurf der M14 belegte (40,58 Meter). Bester Werfer war hier Jan Luis Hümmert (LAZ Kreis Würzburg), der den Speer über die 50 Meter (50,28 Meter) schickte. Silber ging an Niklas Ruzek (Kirchheimer SC; 41,16 Meter).

Auf der blauen Bahn sicherte sich Samuel Stadtmüller (LG LKr Aschaffenburg) in 2:09,02 Minuten Gold über die doppelte Stadionrunde. In einem engen Einlauf kam er vor Vizemeister David Scheller (TG 48 Würzburg; 2:09,39 Minuten) und Bronzegewinner Jonas Storch (LG Passau; 2:11,24 Minuten) ins Ziel. Die 3000 Meter dominierte in 9:59,58 Minuten Alexander Kaempf (LG Stadtwerke München), der mit über 23 Sekunden Vorsprung auf Lennart Rößler (VfL Sportfreunde Bad Neustadt) 10:22,86 Minuten) als verdienter bayerischer Meister und Erster durchs Ziel lief. Bronze erlief sich hinter den beiden in einer Zeit von 10:26,86 Minuten Tobias Döllinger (LAC Quelle Fürth).

Am höchsten hinaus ging es im Hochsprung mit übersprungenen 1,65 Metern für Pascal Reichert (TSV Unterhaching). Dahinter ersprang sich Jan Kleine (LG Stadtwerke München) mit 1,60 Meter Silber vor dem höhengleichen Bronzemedaillengewinner Peter Medved (TSV Ochenbruck). Jakob Zimmer (SV Germering) wurde Bayerischer Meister im Stabhochsprung mit einer Höhe von 3,25 Meter, Silber ging an Lokalmatador Valentin Kaiser (TSV Erding; 3,15 Meter), Bronze an Michael Schwarz (TSV 1880 Wasserburg; 3,05 Meter).