Bayerischer Leichtathletik-Verband e.V.


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13.02.19 08:09 Alter: 305 Tag(e)
Kategorie: Top Stories, Leichtathletik
Von: BLV

Abschied von Ingrid Henke: Die Grande Dame des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes geht in Pension

Am 1. September 1971 trat Ingrid Henke als blutjunge Auszubildende beim Bayerischen Leichtathletik-Verband (BLV) ihren Dienst an - der Beginn einer fast lebenslangen Arbeitsbeziehung. Nach erfolgreicher Ausbildung blieb sie dem BLV erhalten. Offenbar hat es ihr gut gefallen in der Welt der bayerischen Leichtathletik. Nun geht Ingrid Henke nach schier unglaublichen 47 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand.


Abschied auf Raten: Nachdem Ingrid Henke (Mitte) ihre Nachfolgerin Natalie Ott (rechts) im Januar noch eingearbeitet hatte, musste BLV-Geschäftsführer Peter Kapustin (links) seine "tragende Säule" schweren Herzens ziehen lassen.

Die Statistik ist mehr als beeindruckend: Sage und schreibe sieben BLV-Präsidenten erlebte Ingrid Henke seit 1971. Alles begann mit dem damaligen BLV-Präsidenten Ludwig Jall – nicht am Georg-Brauchle-Ring, sondern noch an der Brienner Straße, dem heutigen Sitz des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Nach dem Umzug der Geschäftsstelle an den heutigen Platz im Haus des Sports lenkte Hartmut Schweizer den Verband, der dann wiederrum von Karl Rauh übernommen wurde. Anschließend folgten acht Jahre Wolfgang Schoeppe am BLV-Steuer und zu guter Letzt der aktuelle Präsident Gerhard Neubauer.

Verbandsgeschäftsführer gab es allerdings "nur" drei, die die Ehre hatten mit Ingrid Henke zusammen zu arbeiten. Nach dem ersten Geschäftsführer Egon Kloppmann folgte (ebenfalls mit dem Umzug an den Georg-Brauchle-Ring) für über 30 Jahre Toni Thalhammer. Seit 2012 bekleidet Peter C. Kapustin diese Position. Ein sichtbares Indiz für das seit Jahrzehnten gute Arbeitsklsima beim BLV, denn nur selten verlassen Mitarbeiter den Verband frühzeitig.

Wenngleich der BLV mit Ingrid Henke eine überaus erfahrene, stets freundliche und zielorientierte Mitarbeiterin verliert, so konnte mit Natalie Ott eine würdige Nachfolgerin gefunden werden.

Der BLV dankt Ingrid Henke für 47 erfolgreiche Jahre und wünscht ihr für die Zukunft (die keineswegs ohne Arbeit sein wird) alles erdenklich Gute!