Tobias Ulbrich Achter bei Berglauf-EM
Das neun Kilometer lange Männerrennen mit 1.280 Höhenmetern stellte die Athleten vor große Herausforderungen. Es waren nicht nur der matschige Untergrund und die vielen Steine auf dem Weg, die den Wettkampf zur Herausforderung machten. Auf den letzten Kilometern mit dem steilsten Anstieg war der Nebel so dicht, dass die Athleten nur wenige Meter weit sehen konnten. „Das Ziel konnte ich bis 50 Meter vor dem Ende noch nicht sehen“, beschreibt Tobias Ulbrich diese Situation in einem Instagram-Post.
In der Berglauf-Szene ist Tobias Ulbrich erst seit gut einem Jahr aktiv. Straßenläufe und Triathlon sind und waren für den angehenden Lehrer die eigentlichen Wettkampfstrecken. Umso höher sind seine Erfolge im Berglauf einzuschätzen. Das DLV-Trio, dem neben Ulbrich noch Lukas Ehrle (LG Brandenkopf) und Dominik Notz (LAV Stadtwerke Tübingen) angehörten, belegte den fünften Platz.
Bei den Frauen war mit Madlen Kappeler (TV Hindelang) eine bayerische Läuferin im DLV-Team dabei. Sie belegte in diesem schweren Rennen den 33. Platz. In der Teamwertung wurde das deutsche Team Vierter. Die Grundlage für das gute Teamergebnis legten ihre beiden Teamkolleginnen Laura Hottenrott (Düsseldorf Athletics) als Zweite und Hanna Gröber (LAV Stadtwerke Tübingen) als Zwölfte. Zwei Tage später beim „Up & Down“ Wettkampf, den Hanna Gröber gewann, belegte Kappeler den 26. Platz.
Mit ihrem Debüt auf der großen Bühne durften die drei U20-Starter zufrieden sein. Matteo Bianchin (Dresdner SC 1898) war als Erster des Trios auf der Vier-Kilometer-Strecke im Ziel und belegte Platz 22, Tom Knauer (SSC Hanau-Rodenbach) landete auf Platz 25 und Tim Hickl (TSV Penzberg) besiegelte mit Rang 36 den siebten Platz für die deutsche Mannschaft.
Mit gleich vier Läufern war das deutsche Team im „Up & Down“ der Männer vertreten. Beim Sieg des Spaniers Jan Torrella schnitt David Reichl (WSV Viechtach) am besten ab. Er belegte den 18. Rang. Einen Platz dahinter folgte sein Teamkollege Julius Ott (TSG 1862 Weinheim). Dominik Notz (LAV Stadtwerke Tübingen) und Lukas Ehrle (LG Brandenkopf), der das Rennen mutig angegangen war, kamen auf den Rängen 24 und 29 ins Ziel. Damit belegte das DLV-Team in der Mannschaftswertung Rang acht. Italien holte sich mit drei Läufern in den Top Ten den Sieg.
Der einzige deutsche U20-Starter, Tim Hick (TSV Penzberg), landete im Rennen über 5,7 Kilometer mit 325 Höhenmetern drei Plätze weiter vorn als am Freitag im „Uphill“ und wurde 33. Das U20-Rennen war wie am Freitag fest in französischer Hand.
