BM Crosslauf: Bei den Masters siegen die Favoriten.
„Rein ins Rennen, zügig an die Spitze setzen, sich ablösen, den Vorsprung ausbauen“ – dies war offenbar für viele Favoriten in den Mastersklassen die Devise für diese Meisterschaften. So zum Beispiel für Katka Wenzler (LG Würm Athletik). Die zweifache Deutsche Meisterin im Crosslauf 2025 und Siegerin in Regensburg im Lauf 1 W35 – W80 betonte: „Ich liebe Cross und will Ende März, Anfang April zu den Europameisterschaften der Masters fahren, da habe ich auch im Cross gemeldet und dies hier ist eine Vorbereitung hierfür.“ Hinter Wenzler erreichte Lisa Witzel (SWC Regensburg) das Ziel. Offenbar reichte ihr nicht die Meisterschaft in der W40, stand sie doch im Lauf 11 Langstrecke um 15:30 Uhr wiederum an der Startlinie und unterstützte ihre Vereinskolleginnen bei der Mannschaftswertung. Ähnliches galt für Diana Kurrer (MTV Ingolstadt) als Vizemeisterin in der W45. Die Schnellsten in den weiteren Altersklassen der Frauen, werden seit vielen Jahren in ihrer Alterskohorte häufig mit Medaillen und Titeln belohnt. So zum Beispiel Elina Gradl (SC Kemmern) in der W45, und Constanze Boldt (SWC Regensburg) in der W50. Wieder eine Siegermedaille gab es auch für Michaela Jilg, Brigitte Rupp (beide TSG 08 Roth), Christine Schrenker-Schöpf (TV 1848 Coburg) sowie für Regina Graf (SWC Regensburg) in der W70.
Schon bereits mit 50 Sekunden Vorsprung ging der Gewinner des zweiten Laufes M60 – M80 Harald Stecker (LG Allgäu) in die letzte Runde. Am Ende musste er über eine Minute warten, bis die Konkurrenten ins Ziel kamen. Ist der SVG Ruhstorf/Rott eine Kaderschmiede für Senioren im Langstreckenbereich? Bei der Siegerehrung wechselten sich die Läufer im roten Trikot regelrecht ab. In der M65 bestiegen Kurt Christoph und Gotthart Seidl das Siegerpodest, Es folgten die Vereinskollegen Ludwig Lang und Franz Stümpfle als Sieger in der M70 bzw. M80. Da wirkte der Sieger der M75 Wolfgang Janisch (SV Langenbach) fast wie eine Ausnahme, zumal bei der Mannschaftswertung die Ruhstorfer zwangsläufig den Titel holten. Die derzeit wiederkehrenden Konkurrenten der Niederbayern kommen aus Schwaben. Mit den Senioren Harald Stecker, Helmut Strobl, Hans Bouricha-Hörmann, Wolfgang Leonhard, Georg Fischer und Jörg Schreiber gewann die LG Allgäu in der Teamwertung Silber und Bronze.
Bei Mario Mahn (SV Unterwössen) ergaben sich sogar 99 Sekunden Wartezeit, bis ihm die Konkurrenten zum Sieg im Wettbewerb M50 - M55 gratulieren konnten. „Ich will in zwei Wochen über 800 und 1 500 Meter bei den Deutschen Hallenmeisterschaften starten“, sind seine Pläne für die unmittelbare Zukunft. Dass der „Aufstieg“ in eine höhere Klasse den Leistungsdruck verringert, bewies sich im Wettbewerb M50 – M55 nicht. Vier Läufer der höheren Klasse M55 erreichten das Ziel, bis mit Thomas Heumann (Herrieder Aquathleten) der Sieger M50 die Ziellinie überschritt.
Im Lauf 4 duellierten sich die 35- 45-Jährigen. Und der Schnellste in diesem Rennen war mit Josef Diensthuber (TSV Reischach) ein 45-Jähriger. Hinter ihm stürmten Markus Bergler als Sieger in der M40 und Michael Lang (beide Skivereinigung Amberg) sowie Markus Brennauer (TSV Penzberg) ins Ziel. Sie starteten für ihre Mannschaft ein zweites Mal auf der Langstrecke bzw. der Mittelstrecke. Und Ihr Engagement für ihr Team wurde mit einer Medaille in der Mannschaftswertung belohnt. Mit Michael Eder (PTSV Rosenheim), der gemeldet aber nicht antrat, fehlte ein gewichtiger Mitfavorit in diesem Lauf. Der Sieger in der M35 heißt Stefan Deckwerth (LG Passau)


