Emma Scharf; Shahmeer Qadeer, Ben Haberkorn; Valentina Ascherl, Klara Schlemer; Jule Wechsler; Valentina Ascherl; Colin Heimerl, Matthias Demel; Finn Jasinski; Kroiß Magdalena; Bilder Theo Kiefner

05.02.2026 19:35 // Von: Theo Kiefner

BM-Halle München U16: Bayerischer Rekord für Emma Scharf

Für viele der U16-Athletinnen und -Athleten ist die Hallenmeisterschaft die erste größere Meisterschaft. Deshalb ist hier die Chance auf Überraschungen besonders hoch. Einige Leistungen im Vorfeld hatten bereits Erwartungen geweckt. Diese wurden zum Teil auch erfüllt.

Vor allem Emma Scharf (TB Jahn Wiesau) weckte diese Erwartungen. Mit ihren noch 13 Jahren hatte sie bereits die W14-Rekorde über 60 Meter und 60 Meter Hürden anvisiert. Zunächst ging sie bei der W15 über 60 Meter Hürden an den Start. Im Vorlauf wackelte der Rekord von Amelie Giese (TSV Zirndorf) gewaltig. Mit 8,82 Sekunden blieb sie nur zwei Hundertstelsekunden darüber. Im Finale war sie zwischen den Hürden „zu schnell“, sodass sie in eine Hürde hineinlief. Den Titel sicherte sich Klara Schlemer (TSV Bad Endorf) in guten 8,87 Sekunden.

Im 60-Meter-Sprint ohne störende Hürden sollte der W14-Rekord von Naomi Krebs (LG Bamberg) fallen. Schon im Vorlauf waren es 7,76 Sekunden – noch kein Rekord. Dieser fiel im Finale, in dem Emma Scharf mit 7,73 Sekunden genauso schnell war wie Krebs 2017.

Zweite wurde Klara Schlemer.  

Beim Weitsprung lagen die ersten vier Plätze nur wenige Zentimeter auseinander. Den Titel sicherte sich die 13-jährige Valentina Ascherl (TV Bad Kötzting) mit einer Weite von 5,40 Metern. Zweite wurde Bella Mann (LG Sempt) mit 5,36 Metern. Im Dreisprung sicherte sich Magdalena Eberl (LG Aichach-Rehling) mit 10,37 Metern den Titel. Lenya Wolf (LA-Team Alzenau) gewann den Hochsprung mit übersprungenen 1,62 Metern. Mit 3,25 Metern sicherte sich Clara Woltereck (TSV Unterhaching) den Titel im Stabhochsprung. Überlegen gewann Jule Wechsler (LG Landkreis Roth) den Titel im Kugelstoßen mit 13,91 Metern. 

Beim 60-Meter-Sprint der Jungs war der Sieger mit dem bloßen Auge nicht auszumachen. Erst die Auswertung des Zielfotos ergab den Sieger. Shahmeer Qadeer (LG Erlangen) und Ben Haberkorn (SV Schwarz-Weiss Kemnath) wurden beide mit 7,55 Sekunden gestoppt. Qadeer hatte am Ende einen Vorsprung von drei Tausendstelsekunden. 

Im Hürdensprint war es nicht ganz so eng. Hier sicherte sich Matthias Demel (TV Geisenfeld) mit einer Zeit von 8,61 Sekunden den Titel vor Colin Heimerl (LG Stadtwerke München), der 8,63 Sekunden lief. Eine klare Angelegenheit war auch der Sieg von Finn Jasinski (TSV Katzwang) über 3.000 Meter. Ebenso überlegen war der Sieg von Andreas Gesell (LG Fichtelgebirge) im Kugelstoßen mit 14,53 Metern. Sein Vereinskollege Karl Busch war im Stabhochsprung sogar noch überlegener.

Im Weitsprung hatte Theo Kottmann (LG Stadtwerke München) mit 5,74 Metern nur einen Zentimeter Vorsprung auf seinen Vereinskollegen Leon Schnellinger. Den Hochsprung gewann mit Colin Heimerl ebenfalls ein Athlet der LG Stadtwerke München.